Skigebiet Sölden: Schneegarantie und BIG 3

by Anne on 3. Februar 2012

Last Minute nach Sölden reisenDas Ötztal hat weit mehr zu bieten als eine alte Gletscherleiche aus der Jungsteinzeit. So spektakulär der Fund des Ötzis auch war, das eigentliche Highlight des Ötztals in Tirol ist eindeutig seine Schneesicherheit. Dementsprechend ist hier die Skisaison länger als an vielen anderen Urlaubsorten. Satte sieben Monate, etwas mehr als ein halbes Jahr, von November bis Mai, kann man hier Spaß im Schnee haben. Wer zu den ganz Schneeverrückten gehört, kann sogar ganzjährig über den Schnee wedeln. Denn Skifahren auf dem Gletscher, dieses ganz besondere Skivergnügen ist im Ötztal möglich – auf dem Rettenbachferner und dem Tiefenbachferner. Für Schneesicherheit sorgt natürlich auch die Höhe der Skigebiete des Tals – nicht selten geht es bis auf 3000m hinauf. Ergänzt wird das ganze vor allem in den Tallagen mit modernsten Beschneiungssanlagen, so dass zünftige Talabfahrten möglich sind. Im Ötztal findet man auf engstem Raum wirkliche Premiumskigebiete, welche auch höchsten Ansprüchen gerecht werden: Obergurgl-Hochgurgl, Hochoetz-Khütai, die familienfreundlichen Skigebiete Niederthai und Gries sowie das Skigebiet Vent. Das Filetstück, der absolute Höhepunkt aber ist das überaus abwechslungsreiche Skigebiet Sölden. Selbstverständlich macht der Skiweltcup hier regelmäßig Station auch die Weltelite der Snowboarder ist hier Stammgast. Wie ein Sinnbild für die Schneesicherheit Söldens sin die BIG 3, die gigantischen drei. Gemeint sind drei Dreitausender, die für die Skifahrer erschlossen wurden. Der größte der Großen ist die gewaltige Schwarze Schneide mit gigantischen 3370m, es folgen der Tiefenbachkogl mit 3309m und schließlich der kleine unter den Riesen der Gaisachkogl mit 3058m. Einige weitere beeindruckende Fakten machen Sölden zu einem Premium-Skigebiet: fast 150 Pistenkilometer (ganz exakt 148km) wollen erst einmal entdeckt werden. Dabei steht dem Skifan für jedes Anspruchsniveau die richtige Piste zur Verfügung: knapp fast 30km schwarze Piste, gut 50km rote und 60km blaue Piste. Eher leichte Pisten findet man am Giggijoch, die Freaks toben sich am Gaislachkogl aus. Hier ist (wenn die Bedingungen und die Sicherheitslage es zulassen) auch Ski-Spaß im Tiefschnee möglich. Bemerkenswert ist, dass man dank modernster Lifte und Seilbahnen kaum mit langen Schlangen kämpfen muss. Die Lifte des Skigebietes können die gigantische Zahl von knapp siebzigtausend Skifahrern pro Stunde transportieren.

Sölden: das muss man gesehen haben

Für gigantische Fernsicht muss man unbedingt auf die Aussichtsplattformen der BIG3. Auf dem Gaislachkogl und der gigantischen Schwarzen Schneide kann man sogar unfassbare 360 Grad Panoramaausblicke genießen. Die ultimative Ski- bzw. Snowboard-Herausforderung ist die BIG3-Ralley. Über die Giggijochbahn, der Gauslachkoglbahn und der Heidbahn bewältigt man alle Gipfel der BIG3, unterm Strich rund 50 Kilometer, welche man als versierter Boarder / Skifahrer in gut vier Stunden bewältigen kann. Aber spätestens danach ist es Zeit, Söldens legendären Après-Ski zu genießen.

Quellen:
1. futurezone.at – “245.728 Filesharing-Anfragen auf der Piste
2. saarbruecker-zeitung.de – “Ski und Rodel – im Saarland nicht gut
Bildquelle: aboutpixel.de / Ötztaler Alpen 2 © Klaus Sube

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